Olle Burg, Balve

“Die Olle Burg ist eine Wallburg in Wocklum bei Balve vermutlich aus ottonischer Zeit.”

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Burgtor 'Olle Burg' mit Wachhund
So steht es in einem Artikel der Wikipedia, weiter unten im Artikel wird eingeräumt: “Die Datierung der Anlage ist unsicher. Die ältere Forschung hielt sie für karolingisch. Philipp P. Hömberg sieht in ihr eine Anlage aus dem 10. oder gar 11. Jahrhundert.”

Vermutlich sind all diese Annahmen falsch.

Die Burg könnte zu der als “Hünengräben” bezeichnete Anlage auf dem gegenüber liegenden Balver Wald gehören. Der Burgberg liegt genau im, um ca. 3 km nach osten verlängerten Brennpunkt, der Hünengräben Anlage.

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Burgwall 'Olle Burg'
Das “Mauerwerk” (Wall und Gräben) beider Bauwerke ähnelt sich.

Die Hühnengräben sind möglicherweise die Überreste einer keltischen Kalenderanlage. Eine Analogie zu dem “Wormbach Observatorium” und den als Bodendenkmal eingestuften Resten einer Wallburg auf dem Wilzenberg bei
Schmallenberg aus der Eisenzeit (200 v. Chr.) ist nicht zu übersehen.

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Keltisches Kalenderbauwerk

Im Sauerland, auf einem Ausläufer des Balver Waldes, gibt es eine halbkreisförmige Hügelgräben Anlage.

Höhenrelief mit Grundriss der Anlage

Höhenrelief mit Grundriss der Anlage

Das Bauwerk hat einen Durchmesser von ca. 100 m. Hinter dem Hauptwall befinden sich mehrere ca. 10 m lange Gräben, von deren Ende man den östlichen Horizont einsehen kann.

Da diese Gräben in Ost-West Ausrichtung angelegt wurden, könnte hier durch Beobachtung von Sonnen- und Mondaufgang ein frühzeitlicher Kalender zur Bestimmung von Aussaht, Ernte und sonstigen Ereignissen betrieben worden sein, so wie auf dem Glauberg in der hessischen Wetterau oder  in Stonehenge  (Südengland).

Wer das Wall-Graben-System wann angelegt hat, ist bisher scheinbar nicht erforscht worden. Das 2007 von Kyrill freigelegte Gelände sollte von geeigneter Stelle in Augenschein genommen werden, bevor die Natur wieder Oberhand  gewinnt.

Auch auf dem Kreuzberg im sauerländischen Wormbach vermutet man ein steinzeitliches Observatorium. In der Zeitschrift Welt am Sonntag gibt es einen Bericht über einen Sonnenaufgang am “Wormbach Observatorium”.

Keltischer Kalender?
Keltischer Kalender?

Ebenso geeignet für die Kalender-astronomie scheinen die Bruchhauser Steine.
Sie werden noch heute zur Sommerson-nenwende (21. Juni) und der Hexen-tanznacht rege besucht.

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Wo sind die Grenzen des Sauerlandes?

Das Sauerland ist kein Land im politischen Sinne, sondern wird geprägt durch Landschaft und Menschen. Es gibt keine Grenzen, sondern der Übergang zu den Nachbarn wie der Soester Börde im Norden, dem Wittgensteiner- und Siegerland im Süden, dem Bergischen Land im Westen und dem Eggegebirge im Osten sind eher unscharf und fließend. Sollten Sie der Ansicht sein Ihr Ort gehört hinein oder nicht, dann können Sie das hier niederlegen.

Mitreden erwünscht!

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