Schöne Landschaften, weite Fernsichten und wenig Steigungen bei leider etwas diesigem Wetter, so gestaltete sich unsere ca 8,5 Kilometer lange Wanderstrecke von Wildewiese nach Allendorf.
Wanderung von Wildewiese nach Allendorf
Langholz am Wegesrand
Die Wanderung beginnt am Parkplatz Wildewiese. Dort folgen wir zunächst dem Hauptwanderweg X7 bis unterhalb des Schomberges. Dann geht es links weiter über den Höhenflug. Am Justenberg verlassen wir den Höhenflug, der hier links nach Hagen führt, und folgen weiter dem Wanderweg X 24 in Richtung Allendorf.
Das letzte Stück der Wanderung verläuft teilweise steil bergab den Denstenberg hinunter und führt schließlich über den Allendorfer Kreuzweg bis hin zum Ziel, dem Parkplatz am Allendorfer Friedhof.
Wenn die Natur im Frühling aus ihrem Winterschlaf erwacht,beginnt auch die Vegetation der ersten Wildkräuter. Mit Blüten und Blättern lugen sie zunächst vorsichtig aus dem Erdreich hervor und verbreiten sich auf Wiesen, in Wäldern, an Wegesrändern, Fluss- oder Bachläufen, unter Hecken und Gebüschen.
Blühende Wildkräuter, März - Mai
Pusteblume-Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Zum Ärgernis so mancher “ordentlicher Gärtner” siedeln sich einige Wildkräuter auch in den Gärten an und sind hier unter dem Oberbegriff Unkräuter eher unbeliebt. Naturgärtner freuen sich über die wilden Gäste in ihrem Garten und nutzen sie in ihrer Eigenschaft als sogenannte Zeigerpflanzen, die ihnen Auskunft über die Beschaffenheit der Böden geben. Aus einigen Wildkräutern lassen sich zudem Düngemittel und Spritzbrühen gegen Ungeziefer oder Pilzbefall herstellen.
Viele Wildkräuter finden Verwendung in der Küche. und sind mit Blättern, Blüten und Wurzeln eine Bereicherung in der Nahrungszubereitung.
Aus Pflanzenteilen hergestellte Tees, Tinkturen, Heilweine, Salben oder Öle sind in der Heilkräuterkunde bekannt.
Mit weiß blühenden Horsten oder ganzen Blütenteppichen bedeckt der Wald – Sauerklee von April bis Mai den Boden von Nadelmisch- und Laubwäldern. Blätter und Blüten der anmutigen Pflanze sind essbar.
Mit ihrem säuerlichen Geschmack verfeinern die zarten Blätter Salate, Quark- und Joghurtgerichte und finden Verwendung in der Gemüseküche. Als hübsche Dekoration verzieren Blüten und Blätter Salate und Suppen.
Das wohlriechende Veilchen blüht von März bis April.
Das wohlriechende Veilchen
blüht von März bis April. Zarte blauviolette Blüten und ein intensiver
Duft zeichnen die anmutige Pflanze aus, die sich in Laubwäldern,
Hecken und unter Gebüschen am wohlsten fühlt.
Blätter und Blüten sind essbar.
Ein Tee aus den Büten zubereitet hilft
bei Husten und Halsentzündungen.
So steht es in einem Artikel der Wikipedia, weiter unten im Artikel wird eingeräumt: “Die Datierung der Anlage ist unsicher. Die ältere Forschung hielt sie für karolingisch. Philipp P. Hömberg sieht in ihr eine Anlage aus dem 10. oder gar 11. Jahrhundert.”
Vermutlich sind all diese Annahmen falsch.
Die Burg könnte zu der als “Hünengräben” bezeichnete Anlage auf dem gegenüber liegenden Balver Wald gehören. Der Burgberg liegt genau im, um ca. 3 km nach osten verlängerten Brennpunkt, der Hünengräben Anlage.
Burgwall 'Olle Burg'
Das “Mauerwerk” (Wall und Gräben) beider Bauwerke ähnelt sich.
Die Hühnengräben sind möglicherweise die Überreste einer keltischen Kalenderanlage. Eine Analogie zu dem “Wormbach Observatorium” und den als Bodendenkmal eingestuften Resten einer Wallburg auf dem Wilzenberg bei
Schmallenberg aus der Eisenzeit (200 v. Chr.) ist nicht zu übersehen.
Im Sauerland, auf einem Ausläufer des Balver Waldes, gibt es eine halbkreisförmige Hügelgräben Anlage.
Höhenrelief mit Grundriss der Anlage
Das Bauwerk hat einen Durchmesser von ca. 100 m. Hinter dem Hauptwall befinden sich mehrere ca. 10 m lange Gräben, von deren Ende man den östlichen Horizont einsehen kann.
Da diese Gräben in Ost-West Ausrichtung angelegt wurden, könnte hier durch Beobachtung von Sonnen- und Mondaufgang ein frühzeitlicher Kalender zur Bestimmung von Aussaht, Ernte und sonstigen Ereignissen betrieben worden sein, so wie auf dem Glauberg in der hessischen Wetterau oder in Stonehenge (Südengland).
Das Wall-Graben-System ist keine Hügelgräber Anlage, obwohl die Flurbezeichnung “In den Gleiern” auf eine Nutzung als Kult- und Totenstätte hindeutet. Durch eine Grabung des LWL Außenstelle Olpe im Jahr 2008 wurde mittels Holz- und Keramikfunden die Anlage in die Eisenzeit datiert.
Auch auf dem Kreuzberg im sauerländischen Wormbach vermutet man ein steinzeitliches Observatorium. In der Zeitschrift Welt am Sonntag gibt es einen Bericht über einen Sonnenaufgang am “Wormbach Observatorium”.
Keltischer Kalender?
Ebenso geeignet für die Kalender-astronomie scheinen die Bruchhauser Steine.
Sie werden noch heute zur Sommerson-nenwende (21. Juni) und der Hexen-tanznacht rege besucht.
Das Sauerland ist kein Land im politischen Sinne, sondern wird geprägt durch Landschaft und Menschen. Es gibt keine Grenzen, sondern der Übergang zu den Nachbarn wie der Soester Börde im Norden, dem Wittgensteiner- und Siegerland im Süden, dem Bergischen Land im Westen und dem Eggegebirge im Osten sind eher unscharf und fließend. Sollten Sie der Ansicht sein Ihr Ort gehört hinein oder nicht, dann können Sie das hier niederlegen.