LenneSchiene

Die LenneSchiene ist ein Projekt der Regionale 2013, bei dem 26,8 Millionen Euro in die touristische Infrastruktur des Lennetals und der acht daran beteiligten Kommunen investiert werden. Das Projekt soll die Lebensqualität im Lennetal steigern und damit auch die Abwanderung von Fachkräften aus dem Sauerland stoppen und gleichzeitig die Zuwanderung von qualifiziertem Personal fördern.

Arbeiten wo andere Urlaub machen!

Lenne Angler - Petri Heil

Petri Heil an der Lenne

In den acht begünstigten Ortschaften entlang der Lenne arbeitet man nur eifrig daran, die 26,8 Mio. € in bzw. an die Lenne zu setzten. 15,9 Millionen Euro sind Fördermittel aus dem Kommunalen Straßen- und Radwegebau, der Stadterneuerung, des Tourismus und der Wasserrahmenrichtlinie.

Unter dem Motto „Die Lenne lebt“ wird vielerorts der Beginn der Baumaßnahmen für die Lenneschiene gefeiert. Ein gelungenes Thema, nachdem in den 70er Jahren die Lenne durch Umweltverschmutzung drohte umzukippen und in den 80er im „Naturschutzgebiet Am Siesel“ zwischen Plettenberg und Rönkhausen ein zweites Kohlekraftwerk geplant war. Im Einzelnen sind folgende Projekte für die LenneSchiene vorgesehen.

In Iserlohn-Letmathe wird es eine Lennepromenade geben, in die auch der Bahnhof und die Lenneroute integriert werden.

In Nachrodt-Wiblingwerde will man das Lenneufer und Umfeld der Gaststätte Raststatt mit dem Aussichtspunkt „Klaras Höhe“ umgestalten.

In Altena wird eine Fuß- und Radwegbrücke Innenstadt und Bahnhof verbinden. Zudem wird die Trasse der Lenneroute zwischen Altena und Werdohl verbessert und im „Stortel“ ist der Bau einer neuen Fahrrad-Brücke vorgesehen.

In Werdohl wird Brüninghausplatz umgestaltet und an die Lenne angebunden. Am Schützenplatz entsteht der Westpark an der Lenne, der Erholungs- und Rastmöglichkeiten für Lennrouten Touristen bieten soll.

In Plettenberg ist zwischen Bahnhof und der historischen Fischbauchbrücke ein Lenneuferpark vorgesehen. Am Siesel soll der Lenne-Altarm unter ökologischen Gesichtspunkten reaktiviert und in den Hochwasserschutz integriert werden.

In Finnentrop ist ein Lennepark rund um den Bahnhof und der neuen Autobrücke geplant.

In Lennestadt-Meggen wird ein „Vertikaler Garten“ zwischen Bahnhofsumfeld – Siciliaschacht sowie den Sauerlandpyramiden mit Spielstationen und Aussichtspunkt „Belvedere“ entstehen.

In Altenhundem wird eine attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und Lenne geschaffen und der Marktplatz erneuert.

In Saalhausen soll der Kurpark unter dem Thema Gesundheit, Bewegung und Wasser aufgewertet und durch den Lennepfad zu einer Einheit verbunden werden.

Schmallenberg bekommt ebenfalls einen „Vertikalen Garten“ und im Kurpark soll die Lenne durch eine neue Wegführung sowie Stationen am Wasser in den Mittelpunkt rücken.

Bleibt zu hoffen, dass die Lenne nach Durchführung aller Maßnahme bis Schmallenberg schiffbar wird. Wobei eine durchgängige Befahrung mit dem Kanu schon reichen würde.

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