Badeseen Übersicht

bg_sorpeDie Seen im Sauerland sind ein Urlaub- und Freizeitvergnügen für Jung und Alt. Für Familien mit Kindern in den Sommermonaten bieten sie Badespaß oder die ersten Erfahrungen mit der Segeljolle. Die Seen haben alle eine ausgezeichnete Wasserqualität, die dank einer ständigen Überprüfung auf Dauer sichergestellt ist. Das ist besonders für die Badeseen von Bedeutung. Der Ruhrverband in Essen ist für die Qualität der Sauerländer Seen zuständig.

Der Sorpesee bei Sundern bietet neben der Nutzung als Badesee sowie Segeln und Bootsverleih ein ausgedehntes Wanderwegnetz und einen Rundweg um den See mit feinkörnigem Asphalt. Ein Paradies für das Inlinern und gemütliches Radfahren.

cropped-Biggesee-Sondern.jpgDer Möhnesee bei Arnsberg ist ebenfalls ein Badesee mit der Möglichkeit zu segeln. Einige Uferwege des Sees sind gute Inliner Strecken und im angrenzenden Arnsberger Wald gibt ein reichhaltiges Angebot an Rad- und Wanderwegen.

Der Biggesee mit dem angrenzenden Listersee ist als Badesee sehr bliebt und bietet viele Badestellen und einige Freizeitbäder (Waldenburger Bucht). Der See ist für das Segeln freigegeben und hat eine kleine Flotte an Fährschiffen in den Sommermonaten.

Der Hennesee bei Meschede hat ebenfalls ein kleines Motorschiff für die Personenschifffahrt und wird auch als Badesee und zum Segeln genutzt. Seit kurzen führt die Nordschleife des Sauerland Radring längs den Hennesee.

Der Diemelsee liegt bereits zu einem Teil in dem Bundesland Hessen (Waldecker Land) und bildet die östliche Grenze für die touristische Region Sauerland. Der Diemelsee hat neben einem Golfpark einen Naturpark- und Geoparkführer und bietet mit dem Diemelsteig einen zertifizierten Fernwanderweg entlang der Diemel.

Karte mit geografischen Lage der Sauerländer Seen

Das Sauerland ist wasserreich, deshalb bot es sich schon früh an, die Wasserkraft zur Energiegewinnung zu nutzen. Man begann damit Wasserräder für Mühlen und zur Eisenbearbeitung (Fallhämmer, Drahtzug, Pressen) in die Flüsse und Bäche zu setzten.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Wasserkraft durch den Bau von Talsperren systematisch ausgebaut. Ziel war zunächst die Wasserführung in den Flüssen zu regulieren, damit die unterhalb der Talsperren gelegenen Wasserräder ständig genügend Zulauf für den Betrieb hatten.

Mit Einzug der Elektrifizierung wurden dann zunehmend Generatoren zur Stromerzeugung an die Talsperren gekoppelt und die Wasserräder verschwanden bis auf einige noch heute zur Historie verwendete Exemplare.

Aktuelle Stauhöhen der Sauerländer Talsperren

Biggetalsperre

Sorpetalsperre

Möhnetalsperre

Fürwiggetalsperre

Listertalsperre

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