Die Highlights der Wanderung sind die Wüstung Vossloh, der Dorlinenwald und eine imposante Felswand im Sauerland.
Westlich von Gut/„Schloss“ Grimminghausen bei Plettenberg liegt ein ehemaliges Kalkbergwerk bzw. mehrere alte Kalkabbau‑ und Stollenbereiche. Das Gebiet ist historisch gut belegt – aber die alten Flurnamen sind heute kaum noch bekannt. Das
Abbaugebiet wurde früher intensiv genutzt wurde. Dazu gehören:


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Die Wüstung Vossloh oberhalb von Grimminghausen ist ein aufgegebener Hof‑ bzw. Siedlungsstandort, dessen Reste heute als „Ruinen des Gut Vossloh“ bekannt sind. Sie liegen im Wald westlich von Schloss/Gut Grimminghausen und gehören zu den markantesten historischen Relikten in diesem Gebiet. Die Stelle ist heute ein beliebtes Wanderziel und liegt in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebiets Vosloh .



Was ist heute noch sichtbar?
- Mauerreste und Fundamentstrukturen
- Terrassenartige Geländestufen
- Reste alter Wege und Zufahrten
- Die Ruinen liegen in einem geschützten Bereich des Naturparks Sauerland‑Rothaargebirge
Umgebung
- Direkt angrenzend: Naturschutzgebiet Vosloh, ein Rotbuchen‑Eschen‑Mischwald auf einer Kalklinse mit Quellen und Bachschwinden
- In der Nähe: Naturschutzgebiet Lechenstück, ebenfalls westlich von Grimminghausen gelegen
- Das Gebiet ist reich an Dolinen, Quellmulden und alten Wirtschaftswegen
Bedeutung heute
- Die Wüstung ist ein kulturhistorisches Relikt der alten Siedlungsstruktur rund um Grimminghausen
- Sie ist ein beliebtes Wanderziel, u. a. auf Routen des SGV Eiringhausen, die ausdrücklich „an der Wüstung Vossloh vorbei“ führen
- Der Ort ist ein Beispiel für die vielen verschwundenen Einzelhöfe im Sauerland